Welchen Einfluss Holz auf dein Feuer hat. Und auf dein Essen!

Für deine Feuerschale brauchst du auch das richtige Brennholz. Entscheide dich für die richtige Holz-Art! Willst du, dass das Feuer lange wärmt und eine romantische Atmosphäre schafft? Oder dient es dir zur Speisenzubereitung und sitzen deine Kinder mit am Feuer?

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Feuerschalen Fibel

Die Feuerschalen Fibel XXL

Du willst wissen, was du mit deiner Feuerschale noch alles anstellen kannst? In der Feuerschalen Fibel XXL* findest du viele spannende Anregungen. Kochen am offenen Feuer wird in diesem Buch ganz neu entdeckt. Dabei findest du auch ungewöhnliche Kochmethoden, wie z.B. das Glut- und Aschekochen.

Von mir eine echte Empfehlung!

Warum die meisten Buchenholz wählen…

Buchenholz ist sehr beliebt. Es bringt besondere Vorteile mit:

Holz Buch

Buchenholz wird mit Abstand am häufigsten genutzt. Viele gute Gründe sprechen dafür. Buche entwickelt nämlich eine hervorragende Glut und neigt deshalb kaum zum Funkenflug. Der angenehme Rauch gibt den auf der Feuerschale zubereiteten Speisen, ein herrliches und feines Raucharoma. Buche ist nicht so leicht entflammbar und brennt langsamer ab. Du erreichst mit Buche viel Hitze bei langanhaltender Glut. Die Flammen wirst du als hell und schön beschreiben.

Eschenholz hat mit Buchenholz einiges gemeinsam. Allerdings ist das Raucharoma der Esche eine reine Geschmackssache. Sie ist als speziell gut zu beschreiben. Eschenholz brennt leicht und langsam und ist für eine gute Glutbildung förderlich. Die Flammen werfen kaum Funken und sehen sehr dekorativ aus.

Birke Holz

Birkenholz brennt schneller ab, als Buche. Es eignet sich trotzdem bestens als Brennholz, denn es neigt zu einem äußerst geringen Funkenflug. Außerdem verbreiten die enthaltenen ätherischen Öle, einen höchst angenehmen Duft.

Garst du deine Mahlzeiten über der Birke, nimmt dein Essen einen einmaligen und intensiven Geschmack an. Birke brennt auch dann gut, wenn sie nass oder noch frisch ist. Sie gibt eine helle und heiße wunderschöne hellblaue Flamme. Dabei wärmt sie gut und hinterlässt als Brennholz wenig Glut.

Erlenholz brennt als Brennholz sehr schnell ab, kann würzigen Fischgerichten aber einen besonderen Kick verleihen.

Eichenholz eignet sich eher nicht für die Feuerschale, obwohl es ähnlich wie Buche und Esche, sehr lange glüht (ergibig und wird dabei sehr heiß). Leider neigt die Eiche stark zum Funkenflug und ist damit für Personen und Gebäude, nicht das ungefährlichste Brennholz.

Kiefernholz ist wie die meisten Nadelhölzer, nicht für ein offenes Feuer geeignet. Es verbrennt ziemlich schnell. Dabei ist es aber hell. Durch die im Brennholz eingelagerten Harze, neigt es zum Platzen und dadurch zu starkem Funkenflug und teilweise starke Rußentwicklung. Auch die Glut wirft noch Funken ab. Ein an der Feuerschale unerwünschter Effekt.

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Brennholz vom Apfelbaum, wie allgemein Hölzer von Obstbäumen (auch Kirsche ist zum Beispiel sehr interessant), wird recht selten genutzt. Jedoch, durch seine charakteristischen Raucharomen, wird ein großartiges Geschmackserlebnis erzielt. Ein heißer Tipp zum Räuchern also!

Die Pappel ist leicht zu entzünden und ist deshalb auch gut zum Entzünden des Feuers in der Feuerschale. Sie entfaltet wenig Heizkraft bei hellem Licht. Die Pappel ist deshalb die erste Wahl für dekoratives Feuer. Der Preis dafür, es bleibt viel Asche übrig.

Mit Ahorn als Brennholz erhält man allgemein gute Flammen zum Kochen. Die gute Glutbildung ist dafür hervorragend.

Mit der Erle hat man schnell Freude, denn sie ist sehr leicht zu entzünden. Dafür brennt dieses Brennholz aber auch schnell ab. Geeignet ist sie dafür auch zum Räuchern.

Die Fichte sollte man nur zum Anzünden verwenden. Zum Räuchern erscheint sie mir äußerst ungeeignet. Das Grillgut schmeckt eher “lasch”. Außerdem bildet die Fichte kaum Glut wenn auch dafür schnell. Häufig fliegen aus der Glut der Fichte jedoch Funken, was an der Feuerschale nicht so schön ist.

Zum Anzünden von Brennholz ist auch die Linde (ähnlich der Pappel) praktisch. Bei einem schönen Flammenbild gibt sie jedoch wenig Wärme ab. Sie empfiehlt sich besonders für dekorative Feuerschalen.

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Auch die Lärche empfiehlt sich nicht wirklich für die Feuerschale. Sie brennt zwar leicht an und gibt dabei ein schönes lebhaftes Licht doch erhält man von diesem Brennholz wenig Glut bei vielen Funkenspritzern.

Das Brennholz sollte in jedem Fall trocken sein. Die Restfeuchte sollte deshalb unter 20% liegen. Unbehandelt und frei von Fremdstoffen natürlich sowieso.

Wie man mit Brennholz Hitze und Stimmung schafft

Feuer übt von je her eine magische Anziehung auf uns aus. Es zu beherrschen und das wilde, heiße Element für sich zu nutzen, fasziniert die Menschheit bis heute. Das Herrliche an der Feuerschale ist, dass es einem „echten“ Lagerfeuer in nichts nachsteht. Kinder erleben dort ein tolles Abenteuer und die gebratenen Würstchen am Stock oder das Knüppelbrot, sind für sie ein beeindruckendes Erlebnis. Sowas bleibt lange in guter Erinnerung. Viele Kinder und Erwachsene genießen die Verbindung von Feuer, Essen und Gesang gleichermaßen. Du wirst bald merken, dass es ein langer Abend werden kann, bis die Sprösslinge letztendlich im Bett sind und zur Ruhe kommen. Auf der Hollywoodschaukel ein Glas Wein in der Hand und im Hintergrund leise Musik. Dabei die Glut im Blick und den Partner fest im Arm. Das ist Abenteuerstimmung und pure Romantik in einem.

Lagerfeuer

Der Einfluss von Brennholz auf den Geschmack

Wie bereits erwähnt, hat das verwendete Holz einen mehr oder weniger großen Einfluss auf den Geschmack aller Speisen. Abgesehen vom Klassiker Buche, dessen Raucharoma zu fast allem passt, lassen sich mit den verschiedenen Holzarten auch die unterschiedlichsten Gerichte geschmackvoll aufwerten.

Natürlich solltest du die verschiedenen Zubereitungsarten am offenen Feuer, bei deiner Holzauswahl beachten. Sind es „nur“ Würstchen am Spieß oder Ähnliches, ist die Auswahl eher zweitrangig. Solltest du jedoch deine Gäste beeindrucken wollen, machen die diversen Hölzer kleine, aber feine Unterschiede aus. Es sind gerade die vielfältigen Geschmacksnuancen, die aus einer im Blatt gegarten Forelle, eine großartige Delikatesse werden lassen.

Mache doch einmal die Probe aufs Exempel! Bereite den leckeren Fisch auf Buchenholz zu und ein anderes Mal auf Kirsche- oder Apfelbaumholz. Das Ergebnis wird dich bestimmt überraschen und dir zu einem exzellenten Geschmackserlebnis verhelfen. Der Einfluss vom Holz, auf den Geschmack des Essens, beträgt nämlich nur wenige Prozente und macht somit das entscheidende Quäntchen zur Perfektion aus.

In der heutigen Zeit stellt es absolut kein Problem mehr dar, recht preisgünstig an Brennholz wie zum Beispiel Hickory, Mesquite, Zeder oder anderes zu kommen. Vielleicht findest du sogar Spaß daran, verschiedene Hölzer zu mischen und mit ihnen zu experimentieren. So findest du für dich irgendwann die perfekte Holzart für jedes deiner Gerichte!

Entzünde das Brennholz

Die einfachste Methode, das Brennholz in der Feuerschale zum Brennen zu bringen, ist das Benutzen von praktischen Grillanzündern. Egal ob flüssig oder fest. Auch wenn die Handhabung immer sicherer wird, geht vom Flüssiganzünder stets eine gewisse Gefahr aus.

Viel romantischer und abenteuerlicher geht es zu, wenn du mit einfachen Holzspänen, trockenem Heu oder Reisig arbeitest. Das beeindruckt vor allem die Kinder und funktioniert genauso gut, wie mit den fertigen Anzündern. Sind einige Kinder anwesend, kannst du durchaus auf Streichhölzer oder Feuerzeug verzichten. Entfache das Feuer, wie man es vor vielen Jahrhunderten getan hat. Mit Feuerstein und Zunder oder vielleicht mit einer Lupe. Egal, wie du das Brennholz entfachst, am Ende wird es ein unvergesslicher Abend mit schönen Flammen für dich und die Kinder.

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Die Feuerschalen Fibel XXL

Du willst wissen, was du mit deiner Feuerschale noch alles anstellen kannst? In der Feuerschalen Fibel XXL* findest du viele spannende Anregungen. Kochen am offenen Feuer wird in diesem Buch ganz neu entdeckt. Dabei findest du auch ungewöhnliche Kochmethoden, wie z.B. das Glut- und Aschekochen.

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